Leben und Arbeiten am Polarkreis

Kiruna

Leben und Arbeiten am Polarkreis

In der Stille der atemberaubenden Landschaft Schwedens das Atmen der Hunde und das Knistern des Schnees zu hören, in dem einem der Hauch des eigenen Atems an die Wimpern gefriert, ist ein Gefühl von purem Abenteuer.

 

Wir arbeiten in der Wintersaison in der nördlichsten Stadt Schwedens in einem der größten Touristenkennel Kiruna´s.

Ich, Alex, fahre mit meinen Hunden anfangs der Saison Wochentouren und habe die Verantwortung für meine Hunde und die Gäste zu tragen. Diese Atmosphäre bevor es mit den Teams die aus mehreren Hundeschlittengespannen bestehen auf Tour geht, ist in Worte nicht zu beschreiben. Für mich ist es nicht nur ein Job, es ist das Erlebnis, die Herausforderung meinen Gästen eine unvergessene Zeit zu bieten, in der der ein oder andere an seine Grenzen gehen muss und daraus auch etwas mitnimmt.

Ab März werden die Touren anspruchsvoller und es geht ab in die Berge.

 

Ich, Sandra, habe die Aufgabe als Chefhändlerin die Hundeteams für die Touren zu planen. Gemeinsam mit Kollegen versorge ich die Hunde im Camp. Tägliche anfallende Kennelarbeiten, wie füttern, Säubern der Anlage, Vorbereiten der Hundegespanne, Reparaturen des Equipments und natürlich auch die Kuscheleinheiten mit den liebevollen Fellnasen lassen einem kaum Zeit um bei eisiger Kälte zu frieren. Es ist für mich eine ganz besondere Arbeit mit Schlittenhunden zu arbeiten. Man spürt ihre Energie und es ist immer wieder schön zu sehen wie gerne sie arbeiten.

In meiner erste Saison in Jukkasjärvi war ich auch als Guide unterwegs. Es gab nichts Schöneres als 12 Hunde vor den großen Schlitten zu spannen, drei bis vier Gäste auf den Schlitten zu packen und in die atemberaubende, verschneite Wildnis zu fahren.

Spuren eines Bären während des Trainings November 2018